What's next?

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Nach der Ergebnispräsentation auf der Zukunft Personal ging es in der anschließenden Podiumsdiskussion auch darum, was nun mit den vorliegenden Daten gemacht werden kann.

Zukunft Personal 15.10.2014 – Ergebnispräsentation und Paneldiskussion der Wertestudie "Gute Führung"

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In der Diskussions- und Fragerunde, die sich auf der Zukunft Personal 2014 der Ergebnispräsentation von "Gute Führung" anschloss, ging es natürlich auch darum, was wir nun mit den vorliegenden Daten machen. Es wurde nach Handlungsempfehlungen gefragt: „Sie kennen die Ergebnisse, bitte sagen Sie uns, was wir machen sollen und wie es weiter geht.

Leider geht das nicht sooooo einfach.

Prof. Peter Kruse, der an der Diskussionsrunde nicht teilnehmen konnte, nannte es in diesem Interview, dass die Neudefinition von "Guter Führung" einen gesamtgesellschaftlichen Such- und Diskursprozess bedingt. Er sagt sehr deutlich, dass fertige Konzepte ausgedient haben und heute nicht mehr weiter helfen. Einer alleine - auch eine Firma alleine - kann dies nicht mehr beantworten. Die Komplexität und die Dynamik des Problems Führung bedarf auch auf der Lösungsseite – ganz gemäß Ashby's Laws – einem ähnlich komplexen und dynamischen Ansatz; ein Ansatz, der kollektive Intelligenz zulässt und fördert. Ergebnisoffen ist. Das sagen auch die interviewten Führungskräfte. Ergebnisoffene Prozesse sind notwendig und erwünscht. Und dies bedeutet eben, keine fertigen Konstrukte und keine fertigen Lösungen, sondern Prozesse, die über Aushandlung und über die Beteiligung vieler zu einem gemeinsamen Ergebnis führen.

Andreas Greve, Geschäftsführer der nextpractcice GmbH und Projekteiter bei "Forum Gute Führung", brachte es in der Paneldiskussion so auf den Punkt:

Diesen ergebnisoffenen Austauschprozess würden wir vom Forum Gute Führung gerne mit Ihnen gemeinsam angehen. Dazu bieten wir demnächst virtuelle und reale Workshops an, die ein zeitgleiches Reflektieren und Austauschen zielgerichtet zulassen. Die Ergebnisse des vorliegenden Werteraums "Gute Führung" zeigen uns dafür die Resonanzpunkte (Prof. Kruse nennt es auch die kulturellen Kraftfelder) auf, die Erlaubnisräume für Ideen und Gedanken öffnen. Das Ziel dieser Reise ist es, gemeinsam zu besseren Lösungen zu kommen, also die kollektive Intelligenz aller teilnehmenden Führungskräfte zu nutzen.

Erst dann macht es Sinn über konkrete Ausgestaltungsformen zu sprechen, die dann auch wieder sehr individuell und unternehmensspezifisch sein können. Dort greifen dann auch die von Thomas Sattelberger, Themenbotschafter von INQA, genannten "Sozialen Laboratorien", in denen Führung ausprobiert werden kann, Fehler erlaubt sind und Freiraum zum Experimentieren besteht.

Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen!