Führung ist ein gesellschaftliches Thema

Führung ist ein gesellschaftliches Thema

Prof. Peter Kruse erläutert die Ergebnisse der Wertestudie "Forum Gute Führung".
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Für Prof. Peter Kruse ist es wichtig herauszustellen, dass Führung im Unternehmen nicht losgelöst von der Gesellschaft betrachtet werden kann. Es ist zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden und hat nun auch die Mangementetagen der Unternehmen erreicht. Warum? In den letzten Jahren wurde die Vernetzungsdichte derart erhöht, dass daraus ganz zwangsläufig Dynamiken, Nicht-Linearitäten und Komplexitäten entstanden sind, die ein Einzelner kaum mehr alleine begreifen und bewerkstelligen kann. Die digitalen Medien verändern das System, in dem wir leben und arbeiten; sind also weit mehr als eine neue Distributions-, Kommunikations- oder Produktionsform. Diese Veränderung hat systemischen Charakter und betrifft somit uns alle. Peter Kruse bezieht sich in seinen Äusserungen auf Wolfgang Coy, der bereits 1993 (!) gesagt hat, dass wir durch die Änderungen in diesem System am Anfang eines kulturell subversiven Prozesses stehen, der uns die nächsten Jahrzehnte beschäftigen wird. Das war sehr weise und weit vorausschauend! Heute sind wir mittendrin in diesem Prozess und er stellt uns vor immer größere Fragen – wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Für Führung bedeutet dies, dass wir uns sehr schnell weg bewegen von den alten linearen top-down Modellen hin zu nicht-linearen Netzwerkstrukturen, deren Ausgestaltung idealerweise ein Aushandlungsprozess zwischen allen Beteiligten zu Grunde liegt. Wie man dabei vorgehen kann, beschreibt Kruse in einer Art Roadmap für gute Führung, die von den Ergebnissen der nun vorliegenden Wertestudie gespeist wird.

Hier können Sie sich durch das PDF mit den Ergebnissen in Kurzform klicken.

Und hier kommen Sie auf die ausführliche Ergebnisseite.